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Bei diesem Spiel durfte jeder Mal: Bis auf Bodo Illgner schickte Teamchef Franz Beckenbauer im Lauf der
90. Minuten seinen kompletten Kader auf das Feld. Zehn Spieler wechselte er nach der Pause ein, wollte er
doch kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft in Italien jeden noch einmal genau unter die Lupe nehmen.
Doch der Schuss ging nach hinten los: Mit jedem Wechsel wurde das Spiel zerfahrener, so dass Beckenbauer
eigentlich nur aus der ersten Halbzeit vernünftige Eindrücke sammeln konnte. Was er da zu sehen bekam,
stimmte ihn dann auch positiv. Einen Rudi Völler, der schwer auszubremsen war und keineswegs überraschend
den einzigen Treffer des Abends erzielte (36.) einen Lothar Matthäus, der das Spiel immer wieder an sich
riss und mit Jürgen Kohler und Guido Buchwald eine überragende Abwehr, die während der gesamten Spielzeit
keinen einzigen gefährlichen Torschuss der Dänen zuließ. So glückte die Generalprobe vor der Reise nach
Italien, auch wenn es für die 42.000 Zuschauer sicherlich kein fußballerischer Leckerbissen war.
Deutschland: Aumann (46. Köpke), Augenthaler (46. P. Steiner), Kohler (77. Reuter), Buchwald, Brehme (46. Pflügler), Häßler (81. Hermann), Littbarski (46. Th. Berthold), Matthäus (67. Thon), Bein (67. A. Möller), Klinsmann (67. Mill), Völler (67. Riedle)
Dänermark: Schmeichel, Bruun (Skaarup), Olsen, Sivebaek, Nielsen, Jensen, Vilfort, Bartram (Frandsen), Andersen, Povlsen, Christensen (Risom)
Zuschauer: 42.000
Tore: 1:0 Völler (35.)
Schiedsrichter: Midgeley (England)
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