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Wer nach dem Länderspiel im Parkstadion auch gefragt wurde, alle waren voll des Lobes über die gute
Leistung des Gastes aus der Türkei. "Spielfreudig", "überraschend offensiv", "ideenreich" waren die
Adjektive, mit denen die Experten den Auftritt der vom deutschen Trainer Sepp Piontek neu zusammen
gestellten Elf beschrieben. Das am Ende doch ein 1:0-Sieg für die deutsche Nationalmannschaft auf der
Anzeigtafel abzulesen war, verdankte die Elf ihrem starken Torhüter Andi Köpke und Rudi Völler, der
in der 64. Minute das einzige Tor des Tages erzielte. Damit zog der Torjäger mit insgesamt 43
Länderspieltoren mit Ehrenspielführer Uwe Seeler gleich. Mehrfach hatten die gut 30.000 türkischen
Fans unter den 55.000 Zuschauern den Torschrei auf den Lippen, doch schafften es ihre Landsleute trotz
einiger guter Chancen nicht, den Ball im Netz zu versenken. "Angesichts der Kulisse haben wir heute ein
schweres Auswärtsspiel gewonnen", meinte Trainer Berti Vogts damals. "Obwohl uns die richtige
Aggressivität gefehlt hat."
Deutschland: Köpke, Binz, Buchwald, Kohler, Wörns (46. Effenberg), Häßler, Sammer, Möller, Brehme, Völler, Klinsmann (57. Thom)
Türkei: Hayrettin, Tugay, Bülent, Ogün, Recep (83. Serhat), Riza, Mehmet, (65. Oguz), Ünal (84. Aykut), Orhan, Hami, Hakan
Zuschauer: 55.000
Tore: 1:0 Völler (64.)
Schiedsrichter: Ramos (Frankreich)
Gelbe Karten: Effenberg
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