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US-Boy Hejduk mischt sich unter Fans
Beim ersten Spiel am Freitagabend war er noch wegen des Eröffnungsspieles verhindert, heute gab er sein WM-Debüt auf Schalke: Franz Beckenbauer schaute sich die Partie zwischen Tschechien und der USA an und traf auf einen alten Bekannten: Michel Platini.
Der Franzose war wie der Kaiser angetan vom WM-Debüt der Tschechien. Er sah einen starken Auftritt der Mannen von Coach Karel Brückner, den auch der tschechische Staatspräsident gefallen haben dürfte. Vaclav Klaus führte die Riege der Politiker an, die von Wolfgang Tiefensee (Bundesverkehrsminister) und Andreas Pinkwart (Stellvertretender Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen) erweitert wird. Der Gesandte der USA war John K. Baumann.
Sein Landsmann Frankie Hejduk hatte gehofft, auf dem Rasen der Arena das WM-Spiel zu erleben. Doch zwei Tage nach seiner Nominierung für den WM-Kader verletzte er sich schwer. In einem Spiel seines Teams Columbus Crew erlitt er einen Kreuzbandriss. Das hielt Hejduk, der in der Bundesliga für Bayer Leverkusen spielte, allerdings nicht davon ab, nach Gelsenkirchen zu reisen. Er saß mit seinem Sohn auf der Gegentribüne und suchte auf dem Arena-Ring den Kontakt zu den Fans. Dort bedankte er sich herzlich für den "Support" und stand für Autogramme und Erinnerungsfotos zur Verfügung.
Bei Temperaturen an die 30 Grad war die FIFA gut beraten, das Dach des Stadions offen zu lassen. Vor der Partie hatte FIFA-Mediendirektor Markus Siegler gesagt: "Durch den Wechsel von Licht und Schatten können vor allem die Millionen Zuschauer am Fernsehen schlecht sehen. Deshalb wollen wir die Dächer schließen." Das war jedoch auf Schalke nicht nötig. Zum einen lag das Feld von Beginn an komplett im Schatten und zum anderen räumte Siegler ein. "Wir werden das Dach natürlich nicht schließen, wenn, wie 1994 im Silverdom in Detroit, die Temperaturen auf dem Platz 50 Grad erreichen sollten."
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