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21.06.2006
Trainer Scolari: Das Beste am Spiel ist das Ergebnis

So richtig zufrieden war Portugals Coach nicht. Luiz Felipe Scolari hatte zwar "ein interessantes Spiel" gesehen, doch er kritisierte seine Mannschaft dafür, dass sie die Überzahlsituation nach der gelb-roten Karten für den Mexikaner Luis Perez (61.) nicht genutzt hätten.

"Das Beste am Spiel ist das Ergebnis", fasst der Fußball-Lehrer aus Brasilien nach dem Schlusspfiff die 90 Minuten zusammen. Für ihn sei es am Ende keine Überraschung, dass Portugal und Mexiko die nächste Runde erreicht haben. "Das waren sicherlich die beiden stärksten Mannschaften in dieser Gruppe."

Während Scolari mit der Leistung seiner Mannschaft bis zur Halbzeitpause einverstanden war, musste er nach Beginn der zweiten Hälfte miterleben, wie seine Auswahl in der Defensive Probleme bekam. "Da haben die Mexikaner gezeigt, dass sie nicht zu Unrecht das Achtelfinale erreicht haben."

So hatte Omar Bravo die große Chance, per Elfmeter für den Ausgleich zu sorgen, doch sein Schuss flog über das Lattenkreuz. Erst der Platzverweis für Perez und die Tatsache, dass Bravo seine zweite große Möglichkeit in der 64. Minute vergab, er schoss über das Tor, hätten den Willen der Mexikaner gebrochen. "Danach hatten wir eigentlich leichtes Spiel", so Scolari. "Aber aus unerklärlichen Gründen sind wir in Überzahl nervös geworden."

Allerdings wollte sich Scolari nicht allzu lange mit dem 2:1 gegen Mexiko aufhalten. Vielmehr freut er sich jetzt erst einmal, dass seine Mannschaft mit neun Punkten die nächste Runde erreicht hat. Angesprochen auf die Ziele für den weiteren Turnierverlauf sagte der Coach: "Wir haben ein wundervolles Team, das eigentlich jeden schlagen kann. Wir denken aber nur von Runde zu Runde. Mal abwarten, wie es im Achtelfinale läuft."

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