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250.000 in der Arena, 300.000 beim FAN FEST
Die Bilanz der WM-Macher von Gelsenkirchen fällt überaus positiv aus. Während OK-Außenstellenleiter Peter Peters von viel Lob durch die FIFA-Verantwortlichen für die Arena und die Stadt berichten konnte, zeigte sich Oberbürgermeister Frank Baranowski mit der gesamten Weltmeisterschaft mehr als zufrieden. "Eigentlich benutze ich das Wort ‚stolz' sehr sparsam. Aber jetzt muss ich sagen, dass ich unheimlich stolz darauf bin, was wir zusammen in dieser Stadt geleistet haben."
Fünf Tagen nach dem letzten WM-Spiel in der Arena konnten sowohl die Stadt Gelsenkirchen als auch Schalke als Stadionbetreiber auf einen rundherum reibungslosen Ablauf der Weltmeisterschaft zurückblicken. Was Peter Peters besonders gefreut hat: "Ich hätte nie damit gerechnet, dass alles so harmonisch abläuft. An dieser Stelle möchte ich vor allem den Wachdienst, die Polizei und die Zuschauer herausheben. Bei aller Begeisterung blieb alles friedlich."
Ebenso positiv waren die Aussagen der FIFA gegenüber den lokalen Kräften. "Wir wurden von allen Seiten so sehr gelobt, dass wir uns schon gefragt haben, ob sie das nur aus Höflichkeit tun", so Peters. "Doch schnell wurde deutlich, dass sie das ernst meinen. Während ihre Kollegen in anderen Städten von diversen Problemen berichteten, fühlten sich Mustapha Fahmy, der General Coordinator vor Ort und sein Team ausgesprochen wohl." Immer wieder hätte Peters erklären müssen, warum die Arena nicht für eines der letzten vier Spiele in Betracht gezogen wurde.
Das bringt das Schalker Vorstandsmitglied zu folgendem Schluss: "Wir müssen hier in Gelsenkirchen endlich mehr Selbstbewusstsein an den Tag legen. In dieser Stadt kann man sehr gut leben, und es ist immer wieder ein Erlebnis, auf Schalke gehen zu können."
Das sah Frank Baranowski ähnlich. "Wenn die WM das Selbstwertgefühl der Menschen in Gelsenkirchen gesteigert hat, dann hat sich alles gelohnt." Der Oberbürgermeister war vor allem von der hervorragenden Zusammenarbeit von Stadt, Schalke, Bogestra sowie den verschiedenen Einsatzkräften angetan. Von der Organisation her brauche sich Gelsenkirchen hinter den große deutschen Städten nicht zu verstecken. "Die Bedenken im Vorfeld haben sich nicht bewahrheitet. Selbst die Größe der Public-Viewing-Fläche war richtig kalkuliert." Am Sonntag werden 350.000 Besucher in gut vier Wochen zur Glückauf-Kampfbahn gepilgert sein.
All diese Erlebnisse und Fakten lassen Baranowski mit Optimismus in der Zukunft blicken. Er hofft, dass das positive Gefühl, "Dinge gemeinsam schultern zu können", anhält. "Nur so kann sich Gelsenkirchen in die richtige Richtung entwickeln." Und Baranowski hat schon die nächsten Projekte dieser Art im Blick. "Gut möglich, dass wir zur Europameisterschaft 2008 erneut ein Public Viewing anbieten werden. Zwar in kleinere Form, aber diese Veranstaltung hat sich bewährt."
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